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Bilanzstichtag

Der Bilanzstichtag ist der zentrale Stichtag für die Aufstellung des Jahresabschlusses eines Unternehmens. Er bildet die zeitliche Grenze für die Erfassung aller Geschäftsvorfälle im Rahmen der Buchführung und Bilanzierung.

Inhaltsverzeichnis

Definition

Der Bilanzstichtag ist der letzte Tag des Geschäftsjahres. In Deutschland ist das in der Regel der 31. Dezember, es kann aber auch ein abweichender Stichtag (z. B. 30. Juni) gewählt werden – je nach individueller Festlegung des Unternehmens.

Bedeutung für den Jahresabschluss

Zum Bilanzstichtag werden Vermögenswerte, Schulden und Rückstellungen festgestellt und bewertet. Geschäftsvorfälle, die nach diesem Datum eintreten, gehören nicht mehr in die aktuelle Bilanz, sondern in das folgende Geschäftsjahr – mit wenigen Ausnahmen (z. B. wertaufhellende Ereignisse).

Relevanz für Steuer und Offenlegung

Zum Bilanzstichtag werden Vermögenswerte, Schulden und Rückstellungen festgestellt und bewertet. Geschäftsvorfälle, die nach diesem Datum eintreten, gehören nicht mehr in die aktuelle Bilanz, sondern in das folgende Geschäftsjahr – mit wenigen Ausnahmen (z. B. wertaufhellende Ereignisse).

Abweichendes Wirtschaftsjahr

Unternehmen können ihr Wirtschaftsjahr vom Kalenderjahr abweichend gestalten – etwa aus branchenspezifischen Gründen. In solchen Fällen verschiebt sich auch der Bilanzstichtag entsprechend, z. B. auf den 30.06. oder 30.09. Eine solche Änderung muss beim Finanzamt beantragt und begründet werden.